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6 einfache Möglichkeiten, um dein Baby zum Schlafen zu bringen

6 einfache Möglichkeiten, um dein Baby zum Schlafen zu bringen

Wacht dein Baby regelmäßig nachts weinend auf? Da bist du nicht alleine. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass man das Problem lösen kann, indem man die Schlafroutine eines Babys beeinflusst. Es gibt keinen schlechten Schlaf, nur schlechte Schlafgewohnheiten welche man jedoch positiv beeinflussen kann. Befolge diese neun Tipps und du wirst schon sehr bald viel ausgeruhter aufwachen.

1. Eine tägliche Routine

Ein Neugeborenes lernt, wann es Zeit zum Schlafengehen ist, indem es seine Umgebung wahrnimmt. Du solltest etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen die Umgebungsgeräusche reduzieren und das Licht im Zimmer dimmen. Unsere innere Uhr orientiert sich hauptsächlich am Licht.

Daher ist vor allem das Licht wichtig, um die innere Uhr deines Babys “einzustellen”. Das Gehirn wird Licht mit Wachsamkeit verbinden und die Dunkelheit mit Schlaf. Es ist daher hilfreich, wenn du abends und nachts das Licht dimmst und morgens darauf achtest, dass viel Licht im Zimmer ist.

Sobald du die Umgebung angepasst hast, ist es an der Zeit, deine tägliche Routine zu erweitern. Versuche, jeden Abend vor dem Schlafen gehen möglichst immer das Gleiche zu tun, damit dein Baby lernt, dass es bald Zeit ist, einzuschlafen. Ein warmes Bad, einige Schlaflieder oder möglichst leise gesprochene Geschichten, damit dein Kind entspannt einschlafen kann. Diese Routine solltest du konsequent und für mindestens 6 bis 8 Wochen durchführen.

2. Vermeide es, dein Baby in den Schlaf zu schauckeln

Wenn du dein Baby ins Kinderbett legst, nachdem es bereits an einem anderen Ort eingeschlafen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es beim nächtlichen Aufwachen nicht weiß, wo es ist und nach dir „rufen“ wird. Versuche daher, dein Baby möglichst lange wachzuhalten, bis du es in Kinderbett legen kannst. So wird dein Kind lernen, dass Bett mit dem Schlaf zu verbinden und so auch nachts viel entspannter wieder einschlafen.

Es ist richtig, dass Neugeborene vom Schaukeln oder Hüpfen schneller einschlafen, doch sie entwickeln sich schnell weiter und brauchen diese Dinge nicht für immer. Manche Eltern fahren nachts ihr Baby stundenlang durch die Gegend, damit dieses endlich wieder einschläft.

Das Problem hierbei ist, dass sich das Baby daran natürlich gewöhnen wird und anders nicht mehr einschlafen wird. Vermeide also möglichst alle Bewegungen, damit dein Baby schnell lernt, in Ruhe im Kinderbett einzuschlafen.

3. Dein Baby sollte beim Füttern wach bleiben

Neugeborene schlafen ständig beim stillen oder füttern ein. Hier haben wir aber wieder das Problem, dass sie eine Mahlzeit immer mit Schlaf assoziieren werden. Versuche, vor allem abends, dein Kind beim Füttern wachzuhalten, bis es satt ist. Falls dies abends nicht klappt, solltest du die abendliche Fütterung etwas früher beginnen, sodass du die Routine mit dem Kinderbett noch durchziehen kannst, bevor dein Baby eingeschlafen ist.

4. Führe feste Schlafenszeiten ein und halte dich an diese

Eine feste Schlafenszeit ist genauso wichtig, wie die eigentliche Routine. Wie schon Anfangs erwähnt, richtet sich die innere Uhr vor allem am Sonnenlicht, also am Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang. Das Problem ist, das es im Winter schon um 16 Uhr dunkel wird, im Sommer aber erst gegen 22 Uhr.

Eine gute Schlafenszeit liegt irgendwo bei 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Halte dich möglichst das ganze Jahr und diese und halte im Winter den Raum bis zur Schlaf-Routine hell und dunkle das Zimmer im Sommer ab, wenn die Zeit zum Schlafen gekommen ist.

5. Nimm die Schlafphasen deines Kindes ernst

Ein ausgeruhtes Baby schläft immer besser, als ein übermüdetes. Viele sind der Ansicht, dass es eine gute Idee ist, sein Kind extra lange wachzuhalten, damit es die Nacht durchschläft, doch das funktioniert so einfach nicht. Wenn Säuglinge übermüdet sind, steigen ihre Stresshormone und wenn sie dann endlich einschlafen, stehen die Chancen recht hoch, dass der unnötige Stress dein Baby schnell wieder aufweckt.

Du hast doch bestimmt auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man gestresst nicht besonders gut schlafen kann. Egal, wie müde man auch ist. Nimm also die Schlafphasen deines Kindes ernst und versuche nicht, deinen Nachwuchs stundenlang wachzuhalten, in der Hoffnung, dass dieser länger schlafen wird.

6. Seit selbst entspannter

Sei selbst entspannter und stresse dich nicht unnötig. Probiere nicht ständig etwas Neues aus, damit dein Baby endlich durchschläft. Ein Neugeborenes braucht einfach seine Zeit, um sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Geregelte Schlafenszeiten können schon viel bewirken, wann man sie konsequent befolgt. Wir hoffen, dass dir und deiner Familie diese Tipps helfen werden!